In Essen sollte ein leerstehendes Verwaltungsgebäude für den neuen Mieter kurzfristig saniert werden. Die Aufgabenstellung bestand darin, ein konstruktives und statisches Konzept zur Sanierung dieses Gebäudes auszuarbeiten, dass folgende Anforderungen erfüllen sollte

  • die Gebäudefassade sollte optisch attraktiv gestaltet werden
  • die neue Fassade sollte möglichst wartungsfrei sein
  • die Fassade sollte die neusten Anforderungen des Wärmeschutzes erfüllen
  • durch das kurze Bauzeitfenster sollte zeitgleich die Innensanierung und die Arbeiten an der Gebäudefassade möglich sein
  • die Kosten sollten möglichst unter dem Budget der ursprünglich geplanten Dämmputzfassade bleiben

Dem entsprechend wurde von Bührer + Wehling ein Konzept erarbeitet und vorgestellt.

Hierbei wurde eine Lösung gefunden, bei der die neuen Fenster in der Dämmebene der Stahlsandwichpaneele flächenintegriert ohne die sonst üblichen Einfassprofile und Außenfensterbänke eingesetzt wurden. Dadurch ergaben sich keine Unterbrechungen der Isothermenlinien der Wand, Wärmebrücken im Anschlussbereich wurden dadurch minimiert. Besonderer Wert wurde auf die Fugendichtigkeit des Systems gelegt. Die Profilgeometrie der Fenster passt sich exakt der Paneelgeometrie an.

Die Flächen zeigen die Dimensionen des Bauobjektes

  • Wandflächen 1.400 m²
  • Gebäudehöhe 16,60 m
  • Fensterflächen 700 m²

Beteiligte Kompetenzen aus dem Gewerbebau und Industriebau: Rohbauleistungen, Gebäudehülle, Haustechnik, Ausbaugewerke, Ingenieurleistungen.