In Wuppertal wurde ein bestehender Betrieb in mehreren Bauabschnitten erweitert. Hierzu mussten bestehende Betriebsgebäude teilweise zurückgebaut werden und der bestehenden Montage- und Lagerbetrieb weiterlaufen.

Die topografischen Anforderungen (Niveauunterschiede auf den Baufeldern) stellten eine technische und wirtschaftliche Herausforderung dar und konnten durch Bodenverbesserungsmaßnahmen sinnvoll gelöst werden. Neben der Forderung hinsichtlich des erhöhten Schallschutzes ist als weitere Besonderheit der Wunsch der Bauherrenschaft nach einer optisch ansprechenden Fassadengestalltung zu nennen.

Da sich das Objekt in einem Bau-Mischgebiet befindet, wurde die Fassade in die Gewerbe- und Wohnlandschaft optisch integriert und dem geforderten Schallschutz durch den Einsatz entsprechender Wand- und Dachaufbauten Rechnung getragen (Schallschutzkassetten und Schallschutztragbleche im Dach). Sowohl die Fassade, als auch der Innenbereich der Produktionshalle wurden durch Herrn Ernst Friedrich von Garnier mittels Farbsystem -ReflectionsOne- farbig gestaltet. Zur optimalen wirtschaftlichen Umsetzung des Projektes wurden Stahlnormprofilkonstruktion, Stahlfachwerkkonstruktion, Stahlbetonfertigteile, Ortbeton, Porenbetonwandelemente sowie Mauerwerk zum Einsatz gebracht.

Die Flächen zeigen die Dimensionen des Bauobjektes:

  • Grundfläche der Montagehalle: 1.250 m² . Attikahöhe: 6,50 m
  • Grundfläche der Logistikhalle: 3.260 m² . Attikahöhe: 9,75 m

Beteiligte Kompetenzen aus dem Gewerbebau und Industriebau: Rohbauleistungen, Gebäudehülle, Haustechnik, Ausbaugewerke, Außenanlagen, Ingenieurleistungen.